24-Stunden-Betreuung: Was bedeutet das genau?
Wenn das selbstständige Leben zuhause schwieriger wird, stellt sich oft eine entscheidende Frage:
Wie kann ein älterer Mensch weiterhin sicher und würdevoll in den eigenen vier Wänden leben?

Genau hier setzt die 24-Stunden-Betreuung an.
Bei der 24-Stunden-Betreuung ist eine Betreuungsperson dauerhaft im Alltag eingebunden und unterstützt dort, wo Hilfe nötig ist. Sie hilft bei alltäglichen Aufgaben, übernimmt Teile des Haushalts, unterstützt bei der Grundpflege und gibt auch in der Nacht Sicherheit.
Für viele Familien ist das eine wichtige Lösung, wenn ein Pflegeheim nicht infrage kommt, stundenweise Hilfe nicht mehr ausreicht und trotzdem das vertraute Zuhause erhalten bleiben soll.
Was bedeutet 24-Stunden-Betreuung konkret?
Eine Betreuungsperson wohnt während des Einsatzes im Zuhause der betreuten Person.
Die Betreuungsperson hilft im Alltag, hilft bei der Grundpflege, übernimmt Aufgaben im Haushalt und ist auch nachts da, wenn Hilfe gebraucht wird.
Natürlich hat auch die Betreuungsperson Ruhezeiten, bleibt in dieser Zeit aber vor Ort und bei Bedarf erreichbar.
Welche Leistungen gehören dazu?
Die 24-Stunden-Betreuung verbindet mehrere wichtige Bereiche, damit der Alltag zuhause weiterhin gut möglich bleibt.
Grundpflege
Zur Grundpflege gehört die Unterstützung bei alltäglichen, persönlichen Bedürfnissen.
Dazu zählen zum Beispiel:
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Hilfe bei der Körperpflege
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Unterstützung beim An- und Ausziehen
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Hilfe beim Essen und Trinken
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Unterstützung beim Aufstehen, Gehen oder Umlagern
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Hilfe bei eingeschränkter Mobilität
Haushalt
Damit das Leben zuhause weiter funktioniert, gehört auch der Haushalt zur Betreuung dazu.
Dazu zählen zum Beispiel:
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Kochen
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Einkaufen
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Putzen
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Waschen
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allgemeine Unterstützung im Haushalt
Nachtbereitschaft
Das bedeutet: Auch in der Nacht ist jemand da oder unmittelbar verfügbar, wenn Hilfe gebraucht wird.
Das gibt Sicherheit, zum Beispiel bei:
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nächtlicher Unruhe
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Sturzgefahr
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Orientierungslosigkeit
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Unsicherheit beim Aufstehen
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demenziellen Veränderungen
Für wen ist 24-Stunden-Betreuung sinnvoll?
Dieses Betreuungsmodell ist besonders dann sinnvoll, wenn:
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ein älterer Mensch nicht mehr sicher alleine zuhause leben kann
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Angehörige im Alltag entlastet werden müssen
-
ein Pflegeheim nicht gewünscht ist
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nachts Sicherheit wichtig ist
-
eine dauerhafte Lösung gesucht wird
- die Betreuungsperson ein separates, abschliessbares Zimmer hat

Was wir nicht sind
Damit keine Missverständnisse entstehen, ist Care 24 eine klare Abgrenzung wichtig.
Wir sind keine Spitex:
Die Spitex arbeitet mit kurzen, geplanten Einsätzen. Unsere 24-Stunden-Betreuung geht weiter: Eine Betreuungsperson ist über längere Zeit im Alltag präsent und gibt auch nachts Sicherheit. Für spezielle medizinische Massnahmen arbeiten wir mit einer Spitex zusammen.
Wir sind kein Pflegeheim:
Im Pflegeheim verlässt die betreute Person ihr Zuhause. Bei unserer 24-Stunden-Betreuung bleibt sie in ihrer vertrauten Umgebung und erhält dort die Unterstützung, die sie braucht.
Wir sind keine stundenweise Betreuung:
Stundenweise Betreuung hilft nur zu bestimmten Zeiten. Die 24-Stunden-Betreuung ist auf eine dauerhafte und verlässliche Begleitung im Alltag ausgerichtet.
Wir verbinden Grundpflege, Haushalt und Nachtbereitschaft zu einer Lösung, die Sicherheit gibt, Angehörige entlastet und der betreuten Person hilft, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Für viele Familien ist das eine würdevolle und verlässliche Alternative, wenn ein Umzug ins Pflegeheim kein Thema ist.
Persönliche Beratung
Jede Situation ist anders. Darum ist es wichtig, gemeinsam zu klären, ob eine 24-Stunden-Betreuung zur persönlichen Lebenssituation passt.
Sonja Matt berät sie gerne persönlich und erklärt Ihnen transparent, was möglich ist.

Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet 24-Stunden-Betreuung?
Bei der 24-Stunden-Betreuung lebt eine Betreuungsperson im Haus der betreuten Person und unterstützt dort im Alltag. Sie hilft bei dem, was allein nicht mehr gut geht – zum Beispiel im Haushalt, bei der Körperpflege, beim Aufstehen oder auch nachts, wenn Hilfe gebraucht wird. Das entlastet die Angehörigen und gibt die Sicherheit, dass jemand da ist, auch wenn die Angehörigen selbst nicht ständig vor Ort sein können.
Arbeitet die Betreuungsperson rund um die Uhr?
Nein. Auch die Betreuungsperson hat Ruhezeiten und arbeitet nicht ohne Unterbruch. Sie bleibt aber im Haus und ist erreichbar, wenn Hilfe gebraucht wird. So ist im Alltag und auch nachts immer jemand da, der Sicherheit gibt. Ferien und Freizeit der Betreuungsperson werden sorgfältig geplant und mit der Familie koordiniert. Je nach Situation kann auch die Spitex die Betreuung sinnvoll ergänzen.
Welche Leistungen gehören bei der 24-Stunden-Betreuung dazu?
Zur 24-Stunden-Betreuung gehören vor allem Grundpflege, Haushalt und Nachtbereitschaft. Das bedeutet: Die Betreuungsperson hilft zum Beispiel bei der Körperpflege, unterstützt im Haushalt und ist auch nachts da, wenn Hilfe gebraucht wird. So entsteht nicht nur punktuelle Unterstützung, sondern eine verlässliche Begleitung im Alltag. Für viele Familien ist genau das wichtig, weil dadurch Sicherheit entsteht und Angehörige spürbar entlastet werden.
Für wen ist 24-Stunden-Betreuung sinnvoll?
24-Stunden-Betreuung ist sinnvoll, wenn ein älterer Mensch nicht mehr sicher allein zuhause leben kann, aber weiterhin in der gewohnten Umgebung bleiben möchte. Häufig ist das nach einem Sturz, bei zunehmender Unsicherheit im Alltag oder wenn Demenz spürbar wird. Auch für Angehörige kann dieses Modell eine grosse Entlastung sein, wenn sie die Betreuung nicht mehr selbst sicherstellen können. Wichtig ist, dass für die Betreuungsperson im Haus ein separates, abschliessbares Zimmer vorhanden ist. Dieses Modell passt zu Familien, die eine 24-Stunden-Betreuung langfristig gut finanzieren können.
Ist 24-Stunden-Betreuung das Gleiche wie Spitex?
Nein. Die Spitex arbeitet in der Regel mit kurzen, geplanten Einsätzen. Die 24-Stunden-Betreuung geht weiter: Sie ist auf eine dauerhafte Begleitung im Alltag ausgerichtet und gibt auch dann Sicherheit, wenn mehr Präsenz nötig ist. Je nach Situation kann die Spitex die Betreuung sinnvoll ergänzen, zum Beispiel während der Freizeit oder in den Ferien der Betreuungsperson oder wenn zusätzliche medizinische Leistungen nötig sind.
Ist 24-Stunden-Betreuung das Gleiche wie ein Pflegeheim?
Nein. Im Pflegeheim verlässt die betroffene Person ihr Zuhause, lebt in einem Heim und wird dort betreut. Bei der 24-Stunden-Betreuung bleibt sie in ihrem Zuhause und wird dort im Alltag von einer Betreuungsperson unterstützt. Für viele Familien ist genau das ein wichtiger Unterschied: Das Zuhause bleibt erhalten, Gewohntes bleibt bestehen und trotzdem ist die nötige Unterstützung und Sicherheit vorhanden.
Ist das nur eine stundenweise Betreuung?
Nein. Die 24-Stunden-Betreuung ist nicht auf einzelne Stunden oder kurze Einsätze ausgelegt, sondern auf eine verlässliche Begleitung im Alltag. Die Betreuungsperson lebt im Haus der betreuten Person, unterstützt dort, wo Hilfe nötig ist, und ist auch nachts da, wenn Unterstützung gebraucht wird. Gerade wenn punktuelle Hilfe nicht mehr ausreicht, kann diese Form der Betreuung eine passende Lösung sein und Familien stark entlasten.
Kann die betreute Person dank der 24-Stunden-Betreuung zu Hause bleiben?
Ja, genau darum geht es. Die 24-Stunden-Betreuung ermöglich, dass ein älterer Mensch weiterhin im eigenen Zuhause leben kann und von dort sicher und zuverlässig betreut wird. Somit ist kein Umzug in ein Pflegeheim nötig.