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links sitzt eine Frau in einem Heim und rechts ist eine Pflegekraft mit einer Frau die Treppe runter zuhause

Betreuung zu Hause vs. Pflegeheim: Welche Lösung passt besser?

Wir alle werden älter und irgendwann vielleicht auch pflegebedürftiger – auch unsere Eltern. Früher oder später werden viele Angehörige mit einer unangenehmen Entscheidung konfrontiert: Soll die Mutter in ein Pflegeheim? Oder kann sie zu Hause betreut werden? Eine pauschale Antwort dafür gibt es nicht. Beides hat seine Vor- und Nachteile. In diesem Artikel gehen wir auf die beiden Optionen ein und helfen Ihnen, für Ihre Situation die passende Entscheidung zu treffen. 

Wann stellt sich diese Frage überhaupt?

Vielleicht kennen Sie das: der Vater hatte einen längeren Spitalaufenthalt und wird entlassen, die Mutter zeigt erste demenzielle Veränderungen oder ein Elternteil wird zunehmend pflegebedürftig. Die Situation ist nicht nur für die Betroffenen eine Herausforderung, auch Angehörige können schnell an ihre Grenzen stossen. 

Schweizweit liegt das durchschnittliche Eintrittsalter in ein Pflegeheim laut dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium bei 85,1 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sich viele Familien früher oder später mit Fragen rund um Betreuung, Pflege und Wohnform im Alter auseinandersetzen müssen. 

Was spricht für ein Pflegeheim? 

Ein Pflegeheim löst viele Probleme, die im Alter auftauchen können. In einem Pflegeheim ist die Betreuung und Pflege rund um die Uhr organisiert. Bei gesundheitlichen Problemen kann das Personal reagieren und bei Bedarf medizinische Hilfe beiziehen. Auch nachts ist jemand erreichbar, wenn Unterstützung nötig ist.

Viele Pflegeheime bieten zudem soziale Kontakte, Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Lebensphase und gemeinsame Aktivitäten.

Was spricht für eine Betreuung zu Hause? 

Zuhause ist die Umgebung vertraut. Man weiss, wo die Toilette ist, in welcher Schublade das Besteck liegt und man kennt die Nachbarn. Auch bei demenziellen Entwicklungen bleiben diese Routinen häufig noch bestehen. Zu Hause kann auch die Pflege individueller gestaltet werden. Bei der 24-Stunden-Betreuung von Care24 lebt eine Betreuungsperson mit im Haushalt. Sie unterstützt im Alltag und ist vertraut mit den Routinen der betreuten Person. Die konkrete Betreuung richtet sich nach Bedarf, Vereinbarung und rechtlichen Rahmenbedingungen. 

Entscheiden sich Angehörige für ein Pflegeheim, können Schuldgefühle aufkommen: Ist dieser Schritt richtig? Wird sich die Mutter oder der Vater dort wohlfühlen? Bei einer Betreuung zu Hause stellen sich diese Fragen oft anders: Die vertraute Umgebung bleibt erhalten, gleichzeitig müssen Betreuung, Entlastung und Belastbarkeit der Angehörigen gut geklärt werden. 

Welche Lösung eignet sich wann? 

Eine pauschale Antwort darauf, welche Lösung die beste ist, gibt es nicht. Jede Situation muss individuell betrachtet werden. Folgende Fragen sollte man sich stellen, wenn man eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause in Betracht zieht: 

  • Welche Pflege braucht die betroffene Person? Was geht noch selbständig? 

  • Wie steht es um den Gesundheitszustand? Ist die Person auf regelmässige medizinische Betreuung oder engmaschige pflegerische Unterstützung angewiesen? 

  • Wünscht sich die betroffene Person überhaupt, zu Hause gepflegt zu werden? Oder hat sie bereits den Wunsch geäussert, in ein Pflegeheim ziehen zu können? 

  • Wie sieht die Wohnsituation zu Hause aus? Ist das Haus z. B. so gebaut, dass man sich auch mit körperlichen Einschränkungen noch bewegen kann? Hat es ein freies, abschliessbares Zimmer, in dem eine mögliche Betreuungsperson wohnen kann? 

  • Wie viel der Pflege und Betreuung kann durch Angehörige abgedeckt werden? 

  • Kann man sich eine Pflege zu Hause leisten? 

 Sie sind nicht alleine 

Sind Sie unsicher, wie Sie die oben genannten Fragen beantworten können? Eine solche Entscheidung muss niemand allein treffen. Care24 prüft gemeinsam mit Ihnen, welche Betreuungslösung zur gesundheitlichen Situation, zur Wohnsituation und zu den Bedürfnissen Ihrer Familie passt.